HABICHTSWALDKLINIK
Klinik f�r Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde
Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz
34131 Kassel – Bad Wilhelmsh�he
Informationen zu Krankheiten
Informationen und Links – speziell auch von
Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik –
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Postcholezystektomiesyndrom
(= Zustand nach Gallen
operation)
Postcholezystektomiesyndrom
–
Was ist eigentlich
die Galle?
Der Laie versteht darunter die
Gallenblase
Gallenblase
(=Gallenfl�ssigkeit). Am Tag betr�gt diese Menge immerhin 700-1500 ml. Bei
Bedarf, also nach Mahlzeiten, insbesondere nach fettem Essen, entleert sich die
Gallenblase
eigentlichen Sinne, emulgiert dort den Nahrungsbrei.
(Quelle:www.medizinfo.com)
Fett und Wasser vermischen sich
normalerweise nur sehr schlecht miteinander. In der Milch wurde dieses Problem
von der Natur so gel�st, dass das Fett in der w�ssrigen Eiwei�l�sung namens
Milch in sehr kleinen Tropfen vorliegt. Diese ganz kleinen Tropfen setzen sich
daher nicht oben ab, sondern bilden eine Emulsion. Eine solche Emulsion stellt
auch der Nahrungsbrei im D�nndarm dar. Unsere Verdauungsenzyme aus der
Bauchspeicheldr�se k�nnen das Fett in diesen kleinen Tr�pfchen sehr viel
besser verdauen, als wenn es nicht in dieser Emulsion vorl�ge.
Wenn zuwenig Galle produziert wird oder
die Ausf�hrungsg�nge durch Gallengrie� oder kleine Steinchen teilweise
verlegt sind (bei komplettem Verschluss kommt es zu einer sehr schmerzhaften
Gallenkolik), dann k�nnen Fette nur unzureichend verdaut werden und f�hren zu
Bl�hungen,
mitunter auch zu
Durchf�llen und fettigen St�hlen.
Postcholezystektomiesyndrom –
Was passiert, wenn
die
Gallenblase
Die Gallenproduktion in der Leber ist
durch die Cholezystektomie (Zustand nach Gallenoperation mit operativer
Entfernung der
Gallenblase
zwischen Leber und D�nndarm bleibt auch erhalten, so dass die Galle nach wie
vor zur Verdauung zur Verf�gung steht. Viele meinen daher, die
Gallenblase
ein �berfl�ssiges Organ und entbehrlich. Das stimmt so aber auch nicht!
Die
Gallenblase
Galle nicht, speichert sie aber, um sie dann abzugeben, wenn sie ben�tigt wird.
Sie k�nnen zwar auch nach einer Gallenoperation Galle produzieren und in den D�nndarm
abgeben, die schnelle Abgabe einer gro�en Menge ist allerdings nicht mehr m�glich,
sondern eben nur soviel, wie die Leber gerade in der Lage ist zu produzieren.
Viele Menschen bemerken daher nach einer
Gallenoperation keine Ver�nderung ihrer Verdauung, viele k�nnen aber gr��ere,
fetthaltige Mahlzeiten nicht mehr so gut vertragen. Und einige haben bei fast
allen Mahlzeiten Probleme, nach fetthaltigem Essen werden die Beschwerden dann
mitunter unertr�glich. Solche Beschwerden nach einer Gallenoperation bezeichnen
�rzte als so genanntes Postcholezystektomiesyndrom (post = nach, chole = Galle,
zyste = Blase, tomie = schneiden, syndrom = Symptomenkomplex).
Postcholezystektomiesyndrom –
Fallbericht
Frau Schuhmacher (Name ge�ndert), eine
55j�hrige Patientin, musste sich 1995 wegen eines Gallensteinleidens einer
Gallenoperation unterziehen. Danach plagten sie zwar keine Gallenkoliken mehr,
fortan konnte sie jedoch fetthaltige Speisen nicht mehr vertragen. Sie bekam
davon ein V�llegef�hl des gesamten Bauches sowie heftige
Bl�hungen
f�hlte sie sich st�ndig ersch�pft. Ab Sommer 2001 traten noch periodisch
wiederkehrende
Durchf�lle hinzu. Etwa alle zwei Wochen wurde sie von etwa drei
Tage anhaltenden fl�ssigen St�hlen gepeinigt. Auf Befragen gab sie an, dass
die Farbe des Stuhles hellgelb sei.
Dies ist eine sehr wertvolle
Information, die viel zu selten von den �rzten erfragt wird (sind Sie schon
einmal von Ihrem Arzt nach der Farbe Ihres Stuhles gefragt worden?). Bei sehr
dunklem Stuhl sollte dieser nach verstecktem Blut untersucht werden. Ein
lehmgelber oder fast farbloser Stuhl bedeutet, dass zuwenig Farbpigmente aus der
Galle vorhanden sind. Die Gallenfarbstoffe sorgen n�mlich f�r die typisch
braune F�rbung des Stuhles.
Die Beschwerden lie�en an ein
Postcholezystektomiesyndrom denken. Leider gibt es kein einfaches Testverfahren,
mit dem eine zu geringe Sekretion der Galle nachgewiesen werden kann. Die
Stuhluntersuchung hilft aber dennoch entscheidend weiter. Bei Frau Schuhmacher
fanden wir 4,79 g Fett pro 100 g Stuhlgewicht. �Erlaubt� sind maximal 4,5 g.
Erschwerend kommt hinzu, dass Frau Schuhmacher sich aufgrund ihrer schlechten
Fettvertr�glichkeit nach der Gallenoperation ziemlich fettarm ern�hrt. Aber
selbst die geringe Menge in der Nahrung konnte sie nur ungen�gend verwerten. Es
besteht also eine Fettverdauungsst�rung. Bei der genaueren Analyse fanden wir,
dass sich im Stuhl keine
Fetts�uren
fanden, sondern nur ganzes Neutralfett. Was
bedeutet dies?
Im oberen D�nndarm werden die Fette
durch die Galle emulgiert und dann durch die Lipasen (fettspaltende Enzyme der
Bauchspeicheldr�se) in
Fetts�uren
gespalten, die dann im weiteren Verlauf des D�nndarmes aufgenommen werden. Bei
Erkrankungen des D�nndarmes (z.B. einer Entz�ndung) finden wir daher auch
Fetts�uren vermehrt im Stuhl. Da diese jedoch nicht nachweisbar waren, muss die
Ursache der Fettverdauungsst�rung eine Etage h�her, also bei der Bauchspeicheldr�se
oder Galle liegen. Die Menge des Bauchspeicheldr�senenzyms Pankreas-Elastase 1
lag im Stuhl jedoch v�llig im Normbereich, so dass im Sinne einer
Ausschlussdiagnostik eigentlich nur die Galle als �B�sewicht� �brig
bleiben konnte.
Mit einer Stimulation der
Gallenproduktion und �freisetzung m�sste es daher gelingen, die Fettverdauung
zu verbessern. Dann k�nnen die Fette nicht mehr in den Dickdarm gelangen, wo
sie von den dort angesiedelten Bakterien flei�ig verstoffwechselt werden, was
zu einer �berm��igen Gasbildung und damit zu
Bl�hungen und weiteren
Beschwerden des Postcholezystektomiesyndrom f�hrt. Frau Schuhmacher erhielt ein
gut dosiertes und qualitativ hochwertiges (beides ist wichtig!) Artischockenpr�parat
verordnet. Hiervon sollte sie eine Kapsel � bis � Stunde vor jeder
Hauptmahlzeit einnehmen (bei fettreichen Speisen auch einmal zwei Kapseln). Bei
Allergie
Nach einem Jahr suchte Frau Schuhmacher
aus anderen Gr�nden erneut die Habichtswaldklinik Kassel auf. Wir veranlassten
zur Kontrolle eine nochmalige Stuhluntersuchung, in der sich keine Fette oder
Fetts�uren
mehr nachweisen lie�en. Sie gab einen normalen Appetit an, der
Stuhlgang war regelm��ig, t�glich und geformt.
Bl�hungen oder
Durchf�lle
geh�rten f�r sie der Vergangenheit an. Nebenbei fanden wir noch eine mehr als
zehnprozentige Reduktion ihres erh�hten
Cholesterin
durch das Artischockenpr�parat erm�glicht wurde. Frau Schuhmacher hatte sich
sechs Jahre lang nach der Gallenoperation qu�len m�ssen, bis mit ganz
einfachen diagnostischen Verfahren und einer preiswerten, nebenwirkungsarmen, naturheilkundlichen Therapie ihr Postcholezystektomiesyndrom erfolgreich
behandelt werden konnte. Die zuvor konsultierten �rzte hatten zwar auch ein
Postcholezystektomiesyndrom diagnostiziert, jedoch gemeint, bei Beschwerden nach
einer Gallenoperation k�nne man nicht viel machen, damit m�sse man eben leben.
An diesem Beispiel wird jedoch
ersichtlich, wie auch nach Jahren eines chronischen Leidens (Postcholezystektomiesyndrom)
durch gezielte Diagnostik und einfache Therapie praktisch eine Heilung der
Beschwerden und eine deutlich verbesserte Lebensqualit�t erzielt werden kann.
Weitere Informationen �ber eine subtile
Stuhldiagnostik bei Postcholezystektomiesyndrom, aber auch bei
Bl�hungen
anderer Ursache,
Reizdarm,
Bauchspeicheldr�senschw�che,
Gallens�ureverlustsyndrom,
Durchfall,
Verstopfung,
Laktoseintoleranz und
Fruktoseintoleranz erhalten Sie unter
Diagnostik
bei Meteorismus.
Mit den besten W�nschen f�r Ihre Gesundheit
Dr. Volker
Schmiedel
Chefarzt der Inneren
Abteilung
FA f�r Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Hom�opathie
Dozent f�r Biologische Medizin
(Univ. Mailand).
Zur
Kl�rung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw.
Therapiem�glichkeiten stehe ich Ihnen im pers�nlichen Gespr�ch gerne zur
Verf�gung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der
naturkundlichen Privatambulanz.
Alle
oben erw�hnten Laboruntersuchungen k�nnen in der Inneren Abteilung der
Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgef�hrt
werden.
Informationen �ber das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
Informationen �ber ambulante
Diagnostik und Therapie:
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Naturheilkundlichen Newsletter finden Sie hier:
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Wir behandeln keine Krankheiten
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zuvor bei dem jeweiligen Kostentr�ger beantragt werden. Bei R�ckfragen bez�gl.
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